Lotus Tipps & Anleitung 

Neben der beigelegten Anleitung erhältst Du hier weiterführende Tipps zur Anzucht des Lotus. Wir weisen darauf hin, dass es je nach Aussaatbeginn zu Veränderungen im Ablauf der unten genannten Punkte kommen kann. Zudem sind die aufgeführten Punkte Hilfestellungen und dienen lediglich als Anhaltspunkt zum weiteren Vorgehen. Ein Gelingen kann daher nicht garantiert werden. Wir wünschen dennoch alles Gute für "Deinen grünen Freund" und hoffen er wächst und gedeiht prächtig.

 

 

Zeitraum: Die Anzucht ist im Haus ist das ganze Jahr möglich (z. B. im Gefäß oder Aquarium). Im Freien können die Samen (z. B. im Gartenteich oder einen Kübel) ab Ende April angesetzt werden. Es empfiehlt sich, bei der Wahl des Gartenteiches, ein Vorziehen der Keimlinge im Gefäß mit anschließender Weiterkultivierung in ein Kübel, welcher dann komplett in den Teich gesetzt wird. (siehe auch Im Winter)

 

Standort: Der Lotus benötigt einen sehr sonnigen und warmen Standort (21° - 25° C). Am besten wählt man hierfür einen Standort mit einer Ausrichtung nach Süden. Bei der Anzucht im Haus können die Gefäße auch auf die Heizung gestellt werden. Sofern die Temperaturen länger auf über 35° C steigen sollte man für Schatten sorgen. Achten Sie darauf, das der Lotus frostfrei steht. (siehe auch Im Winter) 

 

Im Winter: Im Haus ist das Überwintern an einem sonnigen und warmen Standort möglich. Die Verwelkten Blätter können abgeschnitten werden (siehe Schnitt). Pflanzen im Gartenteich mit einer Tiefe von ab 80 cm können überleben, wenn der Teich nicht bis unten durchfriert. Um auf Nummer sicher zu gehen kann der Kübel im Herbst aus dem Gartenteich entnommen werden und z. B. in der Garage oder im Keller überwintern.

 

Umtopfen (Topfhaltung): Nach ca. 3 bis 5 Wochen nach der Keimung (min. 15 cm lang) kann die Pflanze umgesetzt werden. Hierfür nimmst du am besten ein rundes "großes" Gefäß (z. B. Kübel, Tontopf, Schale o. ä.) welches ca. 30 - 40 cm breit und 20 - 40 cm tief ist (Volumen ca. 12 - 20 l). Dieses sollte wasserdicht sein und am besten relativ dunkel, sodass es sich schnell durch die Sonne aufwärmen kann.

- Wir stellen euch jetzt zwei Varianten vor, wie das umsetzen in ein Gefäß durchgeführt werden kann -

Die Erste Variante: Füll das Gefäß ca. 10 cm hoch mit Erde (siehe Erde). Setz nun vorsichtig den Samen in die Erde. Achte darauf das er nicht zu tief ist und nur leicht mit Erde überdeckt wird (ca. 1 cm tief). Leg noch einen sterilen Stein oder mehrere kleine sterile Steine  (siehe Erde) über den Samen ohne den Keimling zu behindern. Andererseits könnte der Samen aus der Erde treiben. Geb vorsichtig über den Rand des Gefäßes neues Wasser dazu bis über den Samen ca. 10 - 30 cm Wasser sind. Am besten eignet sich chlor- und kalkarmes Wasser (z. B. Regenwasser oder ein bis zwei Tage stehen gelassenes Wasser aus dem Wasserhahn).

Die Zweite Variante: Neben dem oben genannten "großen" Gefäß brauch man für diese Variante ein zweites, deutlich kleineres Gefäß, welches problemlos in das "große" passt. Zudem ist bei der Wahl des kleineren darauf zu achten, dass es auch tiefer ist als das "große", sodass es komplett mit mindestens 5 cm Wasser überdeckt wird. Setzt in das kleine Gefäß vorsichtig dein Keimling, sodass der Samen bis zum Boden reicht. Fülle nun von oben die Erde hinein (siehe Erde). Leg noch einen sterilen Stein oder mehrere kleine sterile Steine (siehe Erde) über den Samen ohne den Keimling zu behindern. Andererseits könnte der Samen aus der Erde treiben. Wer mag kann  zudem sterile Steine o. ä. (siehe Erde) als Dekoration neben das kleine Gefäß dazugeben. Gieß jetzt vorsichtig über den Rand des Gefäßes neues Wasser dazu bis über dem kleinen Gefäß mindestens 5 cm Wasser sind. Am besten eignet sich chlor- und kalkarmes Wasser (z. B. Regenwasser oder ein bis zwei Tage stehen gelassenes Wasser aus dem Wasserhahn). 

 

Als Topfpflanze sollte man am besten jedes Jahr im März/April (vor dem Austrieb) ein umtopfen des jungen Wurzelstocks (Rhizom) vornehmen. Hierzu nimmt man den Wurzelstock aus der Erde und befreit den jungen Wurzelstock aus letzten Jahr von alten Teilen. Der junge Wurzelstock wird dann so eingetopft, dass die Schnittstelle über der Erde ist. Auf den eingesetzten Wurzelstock legt man dann einen sterilen Stein, sodass sich der Wurzelstock nicht aus der Erde löst. Achte beim Verschneiden des Wurzelstocks auch darauf, dass beschädigte Teile, wie Quetschungen oder Risse entfernt werden. Diese können faulen und somit den kompletten Wurzelstock beschädigen. Wichtig ist es zudem immer neue Erde beim Umtopfen zu verwenden.

 

Umtopfen (Gartenteichhaltung): Nach ca. 3 bis 5 Wochen nach der Keimung (min. 15 cm lang) kann die Pflanze umgesetzt werden. Hierfür nimmst du am besten ein rundes "großes" Gefäß (z. B. Kübel für Gartenteich) welches ca. 30 - 40 cm breit und 30 - 40 cm tief ist (Volumen ca. 12 - 20 l). Dieses sollte wasserdicht sein und am besten relativ dunkel, sodass es sich schnell durch die Sonne aufwärmen kann. Füll das Gefäß ca. 10 - 20 cm hoch mit Erde (siehe Erde). Setz nun vorsichtig den Samen in die Erde. Achte darauf das er nicht zu tief ist und nur leicht mit Erde überdeckt wird (ca. 1 cm tief). Leg noch einen sterilen Stein oder mehrere kleine sterile Steine (siehe Erde) über den Samen ohne den Keimling zu behindern. Andererseits könnte der Samen aus der Erde treiben. Lass Den Kübel nun langsam in den Gartenteich ab, bis ca. 30 cm Wasser über den Samen sind. Wenn Die Triebe nach oben gekommen sind, kann der Kübel langsam in tiefere Bereiche gelassen werden. Dies geht problemlos indem man ein Sein am Kübel belässt, wodurch dieser versetzt werden kann oder auch für die Winterpause, aus dem Gartenteich,  herausgenommen werden kann. (siehe auch Im Winter)

 

Erde: Am Besten eignet sich eine Mischung aus Lehm und Sand bzw. Kies. Hierbei sollte das Verhältnis 2 Teile Lehm und 1 Teil Sand/Kies sein. Entweder mischt man es sich selber an oder kauft entsprechende Erde im Fachgeschäft bzw. auch online. 

Achte darauf, dass bei einer Topfhaltung stets sterile Materialien (z. B. Kies, Steine) verwendet werden. Diese können ebenfalls in entsprechenden Fachgeschäften gekauft werden oder zu Hause in der Mikrowelle vorbereitet werden. Stell hierfür die Steine oder den Kies in einer Schüssel für ca. 2 bis 3 Minuten bei 600 Watt in die Mikrowelle. Somit werden Keime beseitigt welche den Lotus Schaden könnten. Lass diese Materialien etwas abtrocknen bevor sie verwende werden.

 

Schnitt: Gelbe Blätter können abgeknipst werden. Die Stängel dürfen aber nur über der Wasseroberfläche abgeschnitten werden.

 

Gießen: Das Gießen ist nicht erforderlich, da es sich hierbei, um eine Wasserpflanze handelt.

 

Düngen: Mit dem Düngen sollte man erst beginnen, wenn ca. 5 bis 6 Blätter ausgetrieben sind. Es empfiehlt sich alle 3 bis 4 Wochen zu düngen. Hierfür kann man flüssigen Aquariendünger, speziellen Lotusdünger, Düngetabletten für Wasserpflanzen oder Osmocote-Düngekegel verwenden. Letztere geben die immer nur die benötigte Menge ab und wirken bis zu 6 Monaten. Wichtig ist den Dünger nicht direkt in der Nähe der Wurzelstöcke bzw. des Samens zu verabreichen. Besser ist es am Rand. Ab Mitte Juli sollte nicht mehr gedüngt werden, da sich die Pflanze auf die Überwinterung vorbereitet.

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